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Wahlkreis 43

Wahlkreis 43 (Cottbus 1)

Zum Wahlkreis 43 gehören die 11 Cottbuser Stadtteile Branitz,  Dissenchen, Döbbrick,  Merzdorf,  Sandow, Saspow,  Schmellwitz,  Sielow, Skadow,  Stadtmitte und Willmersdorf.


Branitz wurde 1993 in die Stadt eingemeindet. Der Stadtteil ist eine der attraktivsten Wohngegenden von Cottbus und mit dem Namen des bekannten deutschen Gartengestalters Hermann Fürst von Pückler-Muskau eng verbunden. Dieser zog 1845 nach Branitz zurück und begann, „aus einer Sandwüste ein Paradies“ - den Branitzer Park - zu schaffen. Der Park und das gleichnamige Schloss  ziehen jedes Jahr viele Besucher aus dem In- und Ausland an. Besonders bekannt sind die Seepyramide (Tumulus), die Begräbnisstätte des Fürsten und seiner Frau Lucie, und die Landpyramide. In den letzten Jahren wurden in Park und Schloss umfangreiche Sanierungs- und Restaurierungsarbeiten vorgenommen. Typisch für den Stadtteil ist auch ein reges Vereinsleben, z.B. durch den Karneval Verein Branitz und den Sportverein Eiche Branitz, in dem u.a. 20 Jahre erfolgreich Damenfußball gespielt wurde.


Auch Dissenchen gehört seit 1993 zu Cottbus. Hier kann die Freiwillige Feuerwehr auf einen hohen Zuspruch der Einwohner verweisen. Die Gewerbegebie-e Dissenchen Nord und des angrenzenden Merzdorf verfügen über einen Gleisanschluss. Die Grundschule darf sich aus gutem Grund als Umweltschule bezeichnen: Umwelterziehung, Umweltunterricht und Gesundheitserziehung haben hier einen hohen Stellenwert. Der SV Dissenchen 04 gehört zu den bekanntesten Sportvereinen von Cottbus. Für einen zeitgemäßen Strafvollzug steht die vor einigen Jahren errichtete JVA Dissenchen.


Döbbrick ist seit 1993 Stadtteil von Cottbus. Dank seiner idyllischen Lage am Rande des Spreewaldes bietet sich Döbbrick für anspruchsvolles Wohnen und als Ausgangspunkt für Radtouren an. Eine weitere Aufwertung erfährt der Ort durch die Renaturierung der Spreeaue, wobei die Spree auf 11 km Länge eine naturnahe Flusslandschaft u.a. durch die Wiederher-stellung von Auen mit typischer Vegetation und die Verbesserung der Lebensräume für die Fische wird. Der Sportverein VfB Döbbrick, der Heimatverein und die Freiwillige Feuerwehr incl. Jugendfeuerwehr beleben den Stadtteil.


Merzdorf, ebenfalls seit 1993 zu Cottbus gehörend, liegt am östlichen Rand der Stadt und hat beste Zu-kunftsaussichten. Der Grund dafür ist der Cottbuser Ostsee, der ab dem Jahr 2015 aus einem ausgekohlten Tagebau entstehen wird. Es handelt sich dabei um den mit 1.900 ha größten Binnensee der Region. Der Blick von einem gut 30m hohen Aussichtsturm lässt bereits heute die zukünftige Wasserlandschaft erahnen. Merzdorf macht auch von sich reden durch die Feuerwehr, deren Jugendabteilung in diesem Jahr in der Disziplin Löschangriff Stadtmeister wurde.


Sandow 
gehört zu den interessantesten Stadtteilen. Weniger Einwohner, weniger Wohnungen, weniger Arbeitslose und weniger Autos als noch vor fünf Jahren - das ist der aktuellen Analyse der Stadtverwaltung zu entnehmen. Trotzdem ist Sandow derzeit mit einem Anteil von 16,2% das bevölkerungsreichste Wohngebiet von Cottbus, in dem allerdings jeder vierte Einwohner über 60 Jahre alt ist. Sandow liegt idyllisch an der Spree, deren Umfeld durch verschiedene Maßnahmen aufgewertet wird. Der Bürgerverein setzt sich aktiv für die weitere Verbesserung der Lebensqualität im Stadt-teil ein. In Sandow ist nicht nur der FC Energie im Stadion der Freundschaft beheimatet, hier ziehen auch die Messe Cottbus, das Raumflugplanetarium, der Tierpark und die Parkeisenbahn viele Besucher an.


Saspow
, am Ufer der Spree gelegen, ist seit 1950 Stadtteil von Cottbus. Der Ort wurde 1455 zum ersten Mal urkundlich erwähnt und hat sich seinen dörflichen Charakter bis heute erhalten. Der Pflege und dem Erhalt des sorbischen (wendischen) Brauchtums wird viel Aufmerksamkeit gewidmet. So war z.B. eine Attrak-tion des Festumzuges zur 550-Jahrfeier der Hochzeits-zug, der original nach Bilddokumenten aus dem Jahr 1923 nachgestaltet wurde. Heimat- und Trachtenverein, Feuerwehr und Sportverein Motor Cottbus-Saspow sorgen für ein abwechslungsreiches Leben im Stadtteil. Der Ort unterhält freundschaftliche Beziehungen zu einer gleichnamigen polnischen Gemeinde in der Nähe von Krakau.


Das Dorf Schmellwitz wurde 1950 in die Stadt eingemeindet. Neu-Schmellwitz dagegen ist das jüngste in industrieller Bauweise errichtete Wohngebiet in Cottbus, in dem 1984 die ersten Wohnungen bezugsfertig waren. Besonders reizvoll ist hier das Grabensystem, das mit Entstehung des Neubaugebietes zur Absenkung des Grundwasserspiegels angelegt werden musste. Ende der 90-er Jahre begann in Neu-Schmellwitz der massive Wegzug von Einwohnern. Deshalb startete man mit dem Rückbau der ersten Wohngebäude im Quartier Gotthold-Schwela-Strasse im Jahr 2006 den Stadtumbau. Viele Akteure und Aktionen, wie z.B. der sehr aktive Bürgerverein, das Stadtteilmanagement, das Projekt „Zukunft in Neu-Schmellwitz“ und die Wohnungsgesellschaften, wollen diesen Stadtteil in jeder Beziehung zum „Blühen“ bringen.


Sielow
ist seit 1993 Teil der Stadt Cottbus und bedeutet - aus dem Sorbischen (Wendischen) abgeleitet - „Lebensader“. An dieser kleinen Wasserader ließen sich die ersten Siedler nieder. Mit Beginn der Industrialisierung veränderte sich die Sozialstruktur: Viele bäuerliche Familien konnten nur von der Landwirtschaft nicht mehr leben. Nach 1990 war erneut ein Wandlungsprozess in der Bevölkerungsstruktur zu verzeichnen. Aufgrund wegfallender Arbeitsplätze gingen viele in die Selbständigkeit, lernten beruflich um oder zogen weg. Allerdings waren auch viele Zuzüge zu verzeichnen, sodass sich die Einwohnerzahl von 1990 (ca. 1.500 EW) bis 2004 (3.580 EW) mehr als verdoppelt hat. Problematisch ist die ungenügend entwickelte Infrastruktur. In rund 20 Vereinen, Organisationen und Institutionen, wie z.B. im Reitverein, in der Feuerwehr, im Sportverein, dem Deutsch-Sorbischen Ensemble Sielow und dem Trachtenverein Spintestübchen, betätigen sich viele Einwohner. In dem sorbisch (wendisch) geprägten Stadtteil wird der Pflege der Traditionen dieser Minderheit, in Kita und Schule v.a. auch der Sprache, eine hohe Aufmerksamkeit geschenkt.


Skadow
gehört zu den kleinsten Stadtteilen von Cottbus und ist eigentlich ein kleines Dorf. Es ist ein idealer Wohnort und günstiger Ausgangspunkt für Radtouren und Wanderungen. Zu den Höhepunkten im Leben des Ortes gehören die jährlich stattfindenden Erntefeste. Über die Grenzen von Skadow hinaus bekannt ist der Indianer- Reithof.


Die Stadtmitte ist der wichtigste Ort für „Handel und Wandel“ in Cottbus. Der Altmarkt, die „Gute Stube“ der Stadt, zieht besonders in der warmen Jahreszeit viele Einwohner und Touristen an. Das 2008 eröffnete Blechen Carré , Kaufhof Galeria, die Spreegalerie, viele Einzelhandelsgeschäfte, Restaurants und Cafés laden zum Einkauf und Entspannen ein. Vor kurzem hat sich der Cottbuser Altstadtverein gegründet, der sich die weitere Belebung der Innenstadt - v.a. der Sprem und ihrer Nachbarstraßen - auf die Fahne geschrieben hat.
Die temporären Märkte auf dem Stadthallenvorplatz, in der Spemberger Straße und an der Oberkirche werden gut angenommen. In der Stadtmitte befinden sich die wichtigsten Kultureinrichtungen, u.a. Staatstheater, Stadthalle, Kunstmuseum Dieselkraftwerk und Konservatorium, und hier werden so beliebte Veranstaltungen wie der „Zug der fröhlichen Leute“ (vor dem Rosenmontag) und das Stadtfest durchgeführt.


Willmersdorf
gehört seit 1993 zu Cottbus und ist ein Stadtteil mit dörflicher Struktur, in dem sorbische (wendische) Traditionen und Bräuche gepflegt werden. Eine große Chance für ihren Ort sehen die Willmersdorfer in der Gestaltung des Cottbuser Ostsees. Durch die Ansiedlung von Möbel Walter - jetzt Möbel Höffner - wurde der Stadtteil aufgewertet. Einen besonderen Stellenwert nimmt der 1921 gegründete Sportverein SG Willmersdorf ein, in dem es neben Fußball und Frauengymnastik seit 2007 die Abteilung Skalawara (Skaten, Laufen, Wandern, Radeln) gibt.