Es fehlen in Brandenburg seit Jahren Berufsschullehrer.

21.12.2021, 15:53 Uhr

Deshalb haben wir Abgeordnete im Juni 2020 ein Konzept zur universitären Berufsschullehrkräfteausbildung gefordert.

Seit dem hat das Wissenschaftsministerium zusammen mit dem Bildungsministerium, der Universität Potsdam und der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus-Senftenberg sowie unter Einbeziehung von Positionen des Brandenburgischen Lehrerverbandes beruflicher Schulen e.V. verschiedene Qualifizierungswege und Optionen geprüft.

Heute hat nun die Landesregierung dem Konzept des Wissenschaftsministeriums zur universitären Berufsschullehrkräfteausbildung zugestimmt. Das Konzept ‘Einrichtung einer universitär-qualitätsgesicherten Ausbildung für das Lehramt an beruflichen Schulen im Land Brandenburg‘ wird jetzt zur weiteren Befassung an den Landtag weitergeleitet, d.h. wir Abgeordneten werden nun beraten und in den Ausschüssen und im Parlament darüber abstimmen.

Im Konzept wird vorgeschlagen, an der Universität Potsdam künftig jährlich 60 Studienanfängerplätze für einen Master of Education im Berufsschullehramt zu schaffen, der auf einen vorhandenen Fach-Bachelor aufbaut. Insgesamt vier neue Professuren mit Expertise der Technikdidaktik in der beruflichen Bildung, Wirtschaftsdidaktik in der beruflichen Bildung, Berufspädagogik im Bereich der Bildungswissenschaften sowie fachwissenschaftlicher Expertise im Bereich Informationstechnologie sollen dafür eingerichtet werden. Die Kosten liegen im Endausbau bei jährlich mindestens 2,88 Millionen Euro, dazu kommen noch Kosten für die Ausstattung.